Freitag, 10. Juli 2015

On the Road

Heute mussten wir von den Maisfeldern, dem Mittleren Westen und von Deb und ihrer Familie Abschied nehmen. Die Woche hat uns auf die Reise gut vorbereitet und wir können gar nicht in Worte fassen wie sehr wir Deb und ihrer Familie danken wollen. 

Die Strecke heute führte uns von Aledo nach Nordosten. Ziel war Marseille. Auf dem Weg zu unseren Hosts für die Nacht haben wir noch zwei kurze Stops eingelegt. Zum einen in Princeton wo in der Zeit der Sklaverei schlaue Bürger entlaufene Sklaven versteckt gehalten haben und sie so vor dem sicheren Tod retten konnten. 

Darüberhinaus scheint Princeton auch berühmt für die gemeingefährlichen Termiator-Minions zu sein!:-D





Der zweite Stop war ein Nationalpark der den Namen Starved Rock trägt. 


Starved Rock erhielt seinen Namen durch eine grausame Geschichte. Die französischen  Einwanderer haben die ansässigen Indianerstämme auf diese Hügelformation geschleppt und sie dort verhungern lassen. Heute kann man im Nationalpark spazieren gehen, Totempfahl und andere Schnitzereien begutachten und sogar heiraten. 





Wir wollten in der malerischen Landschaft Mittag machen, auch wenn wir das in Anbetracht der Geschichte als etwas makaber erachtet haben. Doch zum Essen kamen wir nicht, denn binnen zwei Minuten hatte jeder von uns min. zehn neue Mückenstiche. 
Unter Gefahr ihr Leben lassen, nahm Barb gerade so die wichtigsten Bilder noch auf, während Viv schneller als ihr Schatten war um dort weg zu kommen!:-D
So saßen wir nun bei gefühlten 30 Grad im Auto und haben unser Mittagessen in aller schnelle und unter fürchterlichem Jucken hinter uns gebracht. 

Am frühen Abend trafen wir dann auf Maria, ihren Mann und Angelina. Die Familie bestand zudem noch aus zwei riesen Schäferhunde. Neben dem bellen der Hunde war vor allem die Duschsituation wenig einladend. Das Gebiet auf dem das Haus der Familie errichtet wurde stand über alten Mienenschächten die das Trinkwasser nach faulen Eiern riechen ließ. Die halb-brasilianische Familie hat diesen Zustand jedoch wieder wettgemacht und wir hatten einen schönen Abend. Die brasilianische Mutti behütet ihre einzige Tochter wie ihren Augapfel, nur das die 14 jährige Angelina viel lieber mehr über unsere Pläne wissen wollte und wenn wir sie eingeladen hätten, wäre sie bestimmt liebend gerne mit uns mitgekommen. Angelina ist ein aufgewecktes, reiselustiges und vor allem mega-schlaues Mädel was wir direkt in unser Herz geschlossen haben. So ließen wir es uns es auch nicht nehmen am nächsten Tag mit ihr zum Cross Country Training zu gehen. 

XOXO
VB

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